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Biografien

 

Hans-Joachim Kracht:

Adolph Kolping : Priester, Pädagoge, Publizist im Dienst christlicher Sozialreform ; Leben und Werk aus den Quellen dargestellt

Freiburg (Breisgau), Herder, 1993, 603 Seiten, 24 cm, ISBN 3-451-21327-3 , DM 148

 

Paul Steinke:

Leitbild für die Kirche: Adolph Kolping : Sendung und Zeugnis seines Werkes heute

Paderborn, 1992, 264 Seiten, 23 cm, ISBN 3-87088-683-8, DM 39.80

 

Christian Feldmann:

Adolph Kolping – Für ein soziales Christentum

Freiburg (Breisgau), Herder, 1991, 158 Seiten, 21 cm, ISBN 3-451-22079-2

 

Christian Feldmann:

Adolph Kolping - Ein Leben der Solidarität

Vollständig überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe von Christian Feldmanns Kolping-Biografie, jetzt mit über vierzig Abbildungen.

Freiburg (Breisgau), Herder, 128 Seiten, 17 x 24 cm, 2008, ISBN 978-3-451-32135-1, Preis: 14,95

 

Michael Schmolke:

Adolph Kolping als Publizist : Ein Beitrag z. Publizistik u.z. Verbandsgeschichte d. dt. Katholizismus im 19. Jahrhundert

Münster: Regensberg, 1966, 349 S.

Kracht
Steinke
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BiografieSchaffer

Biografie Schäffers

Kolpings Nachfolger als Generalpräses, Sebastian Schäffer, hat die erste und wohl wichtigste Biografie verfasst. Dazu eine Kostprobe.

Weitere Infos..

Feldmann
DiegrosseTat
Schmolke

Aus dem Vorwort des Buches „Die große Tat“ von Dr. Michael Hanke:

 

Mit der vorliegenden Arbeit wird der Versuch unternommen, die Kenntnis von Adolph Kolping und seinem Werk zu vertiefen und zugleich einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um das Selbstverständnis des Kolpingwerkes zu leisten. Damit sind in erster Linie natürlich die Mitglieder dieses Verbandes angesprochen, das Gebotene kann darüber hinaus jedoch für jeden von Interesse sein, der sich näher mit Geschichte und Gegenwart eines großen katholischen Verbandes und mit Person und Leben und Wirken seines Schöpfers, einer der bedeutendsten Gestalten des deutschen Katholizismus im 19. Jahrhundert, beschäftigen möchte.

Daß der entsprechende Wissensstand vielfach noch relativ gering ist, und zwar im Verband selbst wie erst recht in der breiten Öffentlichkeit, kann immer wieder festgestellt werden. Was etwa von Person und Wirken Kolpings bekannt ist, erscheint mitunter legendenhaft geprägt und weist gewisse idealisierende und romantisierende Züge auf, kann jedenfalls nicht als den heutigen Sichtweisen und dem heutigen Kenntnisstand voll angemessen gelten. Im Kolpingwerk ist gegenwärtig allerdings ein wachsendes Bemühen um die intensivere Auseinandersetzung mit den eigenen Grundlagen und dem eigenen Standort spürbar, bei der natürlich einer Besinnung auf das Wollen und Handeln Kolpings eine wichtige Bedeutung zukommt, ohne dieses freilich in unkritischer Verherrlichung von vornherein als in jeder Hinsicht zeitlos aktuell oder gültig anzusehen.

Am Beginn der folgenden Darstellungen steht eine biographische Skizze; es geht hier um Person und Leben Kolpings vor dem Hintergrund seiner Zeit. Anschließend wird dann, wiederum in der historischen Einordnung, Kolpings Wirken in seinen grundlegenden Ansätzen, Zielsetzungen, Konzeptionen und Aktivitäten dargestellt werden. Im zweiten Teil wird es zunächst um die Aktualität dieses Kolpingschen Wirkens gehen; hier soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die von Kolping geschaffenen Grundlagen in unserer Zeit noch Fundament einer gegenwartsbezogenen und zukunftsorientierten Arbeit sein können. Im Anschluß daran soll der Blick auf die heutige Situation des Kolpingwerkes gerichtet werden, wobei Strukturen, Zielsetzungen und Aktivitäten zu skizzieren sind, und soll schließlich versucht werden, Standort, Aufgaben und Möglichkeiten des Verbandes in Gegenwart und Zukunft zusammenfassend zu umreißen.

Die Fülle des Stoffes, der hier abgehandelt werden soll, zwingt zu einer sehr gerafften Darstellung, in der das meiste nur in knapper Skizzierung angesprochen werden kann und vieles ganz außer acht gelassen werden muß, wo es also nicht möglich ist, nun alles, was vom Thema her überhaupt von Interesse ist, in ausreichender Breite und Tiefe abzuhandeln. Wenn überhaupt versucht wird, ein möglichst breites Spektrum von Fakten und Problemen vorzustellen, so geschieht dies aus dem Bemühen heraus, ein möglichst großes Maß an Informationen und Meinungen zu vermitteln, die zu einer weiterführenden, kritischen Auseinandersetzung mit dieser komplexen Materie anregen können. Insofern versteht sich die vorliegende Arbeit durchaus auch als eine Art Materialgrundlage oder Ausgangsbasis für eine derartige weiterführende Arbeit, wie sie im Verband künftig in verstärktem Maße initiiert und gefördert werden soll.

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